Kurze Unterbrechung meines Blog-Schweigegelübdes:
Ich halte eigentlich gar nichts von o2. Die Aversion gegen diesen Mobilfunkanbieter geht auf meine Studienzeit in München zurück: Damals hatte ich einen Genion-Vertrag abgeschlossen. Laut Computer war die Homezone an meiner Adresse verfügbar. Das stimmte aber nicht. Ich bat o2 also das zu ändern. Sie wollten es nur, wenn ich mich schriftlich bereiterklärte 40 Euro zu zahlen, falls kein technischer Fehler von ihnen gefunden würde. Das war und ist eine Umkehr der Beweislast: o2 hatte vertraglich zugesagt die Homezone an der Adresse zur Verfügung zu stellen. Meine Beschwerden dagegen wurden mit einer erstaunlich gelassenen Arroganz ignoriert. Damals hab ich mir geschworen, in Zukunft dem freundlichen Konkurrenzunternehmen e-plus die Treu zu halten.
Soviel zur Einleitung. Und nun wollte ich doch wieder rückfällig werden. Zu verlockend erschien das Angebot: Einen Genion-Card Tarif mit Flatrate in der Homezone – und die sollte auf 12 km² ausgeweitet sein. Steht auf der Homepage. Schon seit einigen Tagen.
Gestern begann ich also den Vertrag auszufüllen – und auf einmal war nur noch von 500m Umkreis der Homezone die Rede. Die freundliche Dame der Bestellhotline kannte das Problem: “Ja, da hat sich ein Tippfehler auf der Homepage eingeschlichen. Wir arbeiten schon daran.” Seit Tagen. Dieser verflixte Fehler, wenn sie den nur zu fassen kriegten. Vermutlich sitzt ein Heer von Technikern schon dran. Heute steht der Fehler aber noch immer da.
Das ist so blöd, das ist schon fast wieder komisch. Es bleibt dabei: Die Homezone wird im Umkreis von 500m garantiert (was auch nicht stimmt, s.o.). Der Rest ist Nepp. Eine billige Masche um Kunden zu fangen. Daher: Bürger auf die Barrikaden: Nie wieder o2! Und diesmal bleib ich dabei.


