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Gedreht wurde das Video zu “Heiße Stadt” am Schönberger und Falkensteiner Strand.
Weitere Hits vom Büro am Strand: Nich Hiphop und Immer wieder Sonntags.
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Es gibt wenig Politik-Betreibende (das ist eine moderne Inklusivform), die mir so unsympatisch sind wie Ursula von der Leyen.
Dass sie gewähltes Mitglied im Präsidium meiner Partei ist, reicht eigentlich als Austrittsgrund. Alte Verbundenheit und das Hoffen auf bessere Zeiten hält mich dann doch immer wieder in den Reihen der Christdemokraten. Aber es ist nur noch schwer zu ertragen.
Der neueste Tiefpunkt: Das Streitgespräch mit der familienpolitischen Sprecherin der Linken, Christa Müller.
Während Frau Müller das Selbstbestimmungsrecht der Frau und das Wohl der Kinder im Auge behält, träumt Frau von der Leyen in bester sozialistischer Tradition von Erziehung durch den Staat und redet nur darüber, wie sich die Eltern am besten selbstverwirklichen.
Zwei Zitate:
Frau Müller setzt sich für Wahlfreiheit der Frauen ein: “Ich versuche, von meinen persönlichen Entscheidungen zu abstrahieren, weil ich ja weiß, dass alle Menschen letztendlich verschieden sind. Ich finde, es ist Aufgabe der Politik, Menschen den Lebensweg zu ermöglichen, für den sie sich selbst entscheiden. Wir wollen Freiheit für alle.”
Frau von der Leyen offenbart ihr arrogantes, staatsgläubiges und bevormundendes Weltbild: “Mit dem Betreuungsgeld verstärken wir den Teufelskreis, in dem Kinder, die von zu Hause keine Chance auf frühe Bildung, gute Sprache, wenig Fernsehen, viel Bewegung haben, vom Kindergartenbesuch ausgeschlossen werden, weil ihre Eltern mit 150 Euro lieber ihre Haushaltskasse aufbessern.”
Wann wird diese Ministerin endlich entlassen?
Ich habe mich mal wieder auf den Weg gemacht: Nach Leipzig, Erfurt. Eisenach. Ich reiste durch blitzsaubere, frisch renovierte, wohlhabende Städte. Ich fuhr auf den besten Autobahnen Europas. Ich sah die modernsten Bahnhöfe Deutschlands.
Ich erinnere mich noch genau, wie die Häuser rund um den Leipziger Markt aussahen, als ich an einem Montag im November 1989 die Nicolai-Kirche besuchte: Sie waren so verfallen, dass man sie nicht mehr betreten konnte.
Ich frage mich, warum Helmut Kohl für seine legendäre Bemerkung von 1990, man werde in den neuen Bundesländern bald “blühende Landschaften” sehen, so heftig gescholten, so furchtbar angegriffen wurde. Er hatte doch Recht.
Geht doch: Während wir uns noch Sorgen machen, ob die Online-Durchsuchung die Privatsphäre zu sehr verletzt, hat die Wirtschaft längst reagiert:
Gefunden bei Bildschirmarbeiter
Via Achse des Guten
Amerika ist der Grund alles Übels. Das wird niemandem neu sein.
Erschreckend ist es, zu sehen, wie früh die Verirrung der Amerikaner begann. Dabei wurden sie rechtzeitig gewarnt. Aber sie haben – wie immer – nicht auf den guten Rat gehört:
Ein Kaplan wird wegen Kindesmissbrauch verurteilt. Acht Jahre später bekommt er – nach Therapie und Gutachten, dass kein Rückfall zu erwarten sei – wieder ein Pfarramt.
Die dpa gibt die Meldung raus. Die Welt und die Mitteldeutsche Zeitung haben sie bereits übernommen.
Aber ist das wirklich eine Meldung wert? Doch nur, wenn man die Entscheidung der Kirche für falsch hält, die Gefahr des Rückfalls für zu groß.
Dabei macht die Kirche doch eigentlich genau das, was immer gefordert wird: Sie erkennt an, dass ein Mensch sich ändern kann, dass er eine zweite Chance verdient hat, durch eine Tat nicht für immer verdammt werden kann.
Sieht das die Presse nur nicht, weil es ein katholischer Priester ist? Weil die sowieso unter dem Generalverdacht stehen irgendwie pervers zu sein?
Erinnern wir uns an Joschka Fischer. Wurde da nicht immer so gelobt, dass er sich geändert habe, solch ein toller Wandel: Vom Terroristenhelfer zum Biedermann?
Ich glaube, es wird zu oft mit zweierlei Maß gemessen!
Die SPD stellte heute klar, dass für diesen Aspekt das anstehende Urteil des Bundesverfassungsgerichts im nächsten Frühjahr abgewartet werden müsse. „Es ist ein Gebot der politischen Klugheit, jetzt nicht mit der Brechstange auch noch die Online-Durchsuchung in die BKA-Novelle hineinzunehmen“, sagte SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz.
Was bedeutet das? Ist der Bundestag dafür gewählt worden, Gesetze zu verabschieden oder dafür, diese Gesetze vom Bundesverfassungsgericht machen zu lassen?
Und was bedeutet es, wenn Terroristen unbehelligt von den deutschen Behörden ihre Massenmorde im Internet planen können?
Die Mehrheit der US-Wähler rechnet hinsichtlich der Präsidentenwahlen 2008 mit einem Sieg für die Demokraten und dann auch noch für Hillary Clinton. Sogar die Republikaner glauben nach einer Umfrage der New York Times an ihren Einzug ins Weiße Haus.
Das kann ich mir, ehrlich gesagt, gar nicht vorstellen!
Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird in Deutschland besonders gründlich und detailverliebt umgesetzt, vor allem in der Sprache. Da gab es zuerst die Konstruktion mit dem großen I: LehrerInnen zum Beispiel sollte sicher stellen, dass sich auch weibliche Lehrkräfte berücksichtigt fühlten. KraftfahrerInnen bedeutet: Auch Frauen fahren Laster! Die Universitäten taten schließlich einen politisch noch korrekteren Schritt und führten das Neutrum ein: “Studierende”.
Gestern nun erreichte mich eine Mitteilung aus der Staatskanzlei in Potsdam, in der es hieß, das Kabinett habe einen „Nichtrauchendenschutz“ verabschiedet. Abgesehen davon, dass ich dieses Wort nicht aussprechen kann, bin ich ganz verwirrt: Nach diesem System müssten wir ja „Verbrauchendenschutz“ schreiben. Zur Renovierung unserer Wohnung müssten wir uns einen Malenden und einen Klempnernden bestellen. „Was hat euch der Lehrende heute aufgegeben?“ müssten wir unsere Kinder fragen. Wir würden, wenn wir krank sind, einen Heilenden aufsuchen und wenn es brennt die Feuerlöschenden rufen.
Da finde ich eine verrückte Idee sogar noch besser, die derzeit in der Evangelischen Kirche aufkommt: Substantive einfach nur noch weiblich schreiben und sprechen. So wäre die Vermännlichung der Sprache ganz sicher beseitigt.