Geworben muss werden, auch wenn es nichts nützt… (2.Kor 12)
Vielleicht hat ja jemand Kinder, die dort hin wollen? Es lohnt sich!
Einige Blogs fusionieren, andere ziehen sich aus der Politik zurück. Und Libertas Cara sucht sein Heil in der Unterhaltung.
Dass in meinem Kalender am 8. Dezember “Mariä Empfängnis (Österreich)” steht, finde ich super. Schon allein wegen des Ä. Das Ä in Mariä macht echt Laune. Es ist ein veritables Fun-Ä. [...]
Die muttergöttlichen Ä-Feiertage – es gibt auch noch Mariä Himmelfahrt, Mariä Geburt, Mariä Lichtmess (die scheint dauernd irgendwas angestellt zu haben) – sollte das ganze Volk begehen. Die einen preisen Maria, die anderen den Umlaut. Schöne Prozessionen sind denkbar: Vornweg gehen die Frommen und rufen “Mari-, Mari-, Mari-”, die weniger Frommen schreiten hintan und rufen “Ä, Ä, Ä”. Man muss allerdings recht zart artikulieren, damit es nicht wie das Getröte bei Fußballspielen klingt. Auf diese weise hätten alle was von den “tollen Tagen”. Volksgruppen fielen einander in die kontaktarmen Arme.
Aus: “Ä” von Max Goldt (Rowohlt Verlag, 2004).
Der eingelegte Brathering von Aldi Nord ist total versalzen. Er kann mit der eingelegten Rote Beete des selben Discounters gerettet werden. (Mischungsverhältnis 1:4).
Für mich stellt es sich so dar: Vier Jahre verbreitete der “Spiegel” über die Lage im Irak im wesentlichen Vorurteile und Klischees und führte eine Art privaten Propaganda-Krieg gegen Präsident Bush. Jetzt sind Spiegel-Reporter im Irak gewesen und siehe da: Schon haben sie ein differenziertes Bild der Lage darstellen können. Ich würde sagen: weiter so.
Klar haben die Bahn-Mitarbeiter mal eine Lohnerhöhung verdient. Die haben sie bekommen: Die Einigung vom 2007 sieht ab 1. Januar 4,5 Prozent mehr Lohn und 600 Euro als Einmalzahlung für die Zeit von Juli bis Dezember 2007 vor. Das war der höchste Abschluss in der Geschichte der 1994 gegründeten Deutschen Bahn AG.
Die großen Bahngewerkschaften Transnet und GDBA haben diesen Einkommenserhöhungen für rund 134 000 Beschäftigte zugestimmt.
Wenn jetzt die kleine Lokführergewerkschaft GdL mit ihren 12 000 Mitgliedern das gesamte Bahnnetz still legen will, weil ihr Oberbonze Schell (Hobby: Ferrar Fahren) statt 4,5 Prozent lieber 31 Prozent fordert, dann ist das auch gegenüber den Kollegen unsozial.
31 Prozent mehr, das hätte ich auch mal gern, das hätten alle Arbeitnehmer gern, nur kann es kein Unternehmen bezahlen, dass seine Produkte zu Marktpreisen anbieten möchte. So ein Blödsinn!
31% mehr Lohn fordert die Gewerkschaft der Lokführer. Zu Recht. Die Lokführer sind unterbezahlt: Neben harten Arbeitsbedingungen haben sie eine sehr hohe Verantwortung. Ein Einstiegsgehalt von 1970 Euro brutto ist dafür zu wenig!
Und bevor eine Erhöhung von 31% pauschal als absurd abgelehnt wird: Die Gesamtbezüge des Vorstands der Deutschen Bahn sind im letzten Jahr um 62,5% gestiegen.
Hier bei uns wurde die Frage aufgeworfen, ob Ministerin von der Leyen, die sich hauptsächlich mit Gender Mainstreaming, Spät-Feminismus und familienfeindlicher Politik beschäftigt, noch zur CDU paßt.
Nur zwei Leute haben sich an dieser Debatte beteiligt. Das ist zu wenig. Zu dieser Frau muss man eine Meinung haben. ich zum Beispiel meine, dass sie sehr gut in die CDU paßt, die doch allem Anschein nach dabei ist, ihre bürgerliche familienpolitische Orientierung weitgehend zu verlieren.