Berlins Grünen-Chefin Eichstädt-Bohlig fordert ein Verbot von Heizpilzen. Ich bin gegen zu viele Verbote. Aber die Heizpilze stören mich auch. Schon lange.
Es werden immer mehr. Sie stehen vor jedem Cafe, das was auf sich hält. Schön, wenn man auch im Winter draußen sitzen kann. Ein netter Trend. Aber den gibt es nicht umsonst. Und er passt nicht in die Zeit: Wir streiten hier inzwischen um jedes Gramm Kohlendioxid (CO2), weil wir glauben, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Wir schrauben Energiesparlampen ein. Wir bauen Energiespar-Häuser. Wer Auto fährt, gilt als Klimasünder.
Ein Heizpilz aber gibt pro Jahr vier Tonnen CO2 ab (36 Stunden Betrieb pro Winter-Woche). So viel, wie 5000 Autos zusammen.
Wir blicken ängstlich auf die schwindenden Energievorräte der Welt und verballern mit dem Heizpilz Unmengen Gas. Weil wir den Capuccino draußen schlürfen möchten, weil uns die Pizza nur noch bei geöffneten Flügeltüren schmeckt.
Mein Vater sagte früher zu mir: „Fenster zu, wir heizen die Wohnung, nicht die Straße!“ Der Heizpilz ist die Heizung, die auf der Straße steht, der Prototyp des Energieverschwenders und Klima-Killers.


Wenn die Klimaerwärmung erstmal da ist, brauchen wir ohnehin keine Heizpilze mehr
Darauf ein Heizpils. Zum Wohl.
Nichts, wofür Leute freiwillig Geld bezahlen, ist Verschwendung.
Weitere liberale Weisheiten gibts auf Anfrage.
@ Boche: Anfrage.
[...] um 16:13 UhrPut your money were your mouth is…von: steffenh Kategorie: Beobachtungen Libertas Cara mögen keine Heizpilze. Boche quittiert das ganz treffend mit "Nichts, wofür Leute freiwillig [...]
@Afime
Alle?
Vielleicht ein Best Of?
Na gut. Hier.
Die kenn ich ja schon…
Gut.
Ich habe auch noch einen Tipp: Wenn Du nicht nur liberale Weisheiten, sondern die ganze Welt erklärt bekommen möchtest: Hier.
Kennst Du schon?
Dann noch einen echten Geheimtipp: Hier.
Hinter dem letzten Link finde ich keine betriebswirtschaftliche Aussage.
Ist das was Kommunistisches?
Keine betriebswirtschafltichen, aber freiheitliche! Weit weg vom Kommunismus. Es geht um Verantwortung des Einzelnen, um Risiko, um möglichen Gewinn. All die Themen der FDP.
Jetzt ahne ich, was meinen Kollegen Rayson antreibt.
[...] ja noch weiter nicht nur in festen Räumlichkeiten soll das Rauchen unterbinden werden, nein, auch Heizpilze an denen sich Leute die vor der Tür rauchen wärmen könnten sollen verboten werden. [...]
Wahrheit oder Politik?
Zur Untermauerung ihrer Klima-Thesen haben Politiker wesentliche Grundlagen der Chemie dummerweise so verdreht, dass die Ergebnisse nicht mit der Wahrheit übereinstimmen – das betrifft im Besonderen Heizpilze und deren CO2-Ausstoß. Wir möchten euch das mal erklären.
Zur Veranschaulichung daher folgendes Beispiel:
Fakten und Grundlage der Chemie…
Propangas:
C3H8 + 5O2 => ergibt bei der Verbrennung => 3 CO2 + 4 H2O =>, und das sind 3 Kilo CO2
(nachzulesen unter den Grundlagen der Chemie: hier klicken)
Allerdings kann selbst nach den Maximalwerten lt. Herstellerangaben ein wirklich guter und leistungsstarker Heizpilz wiederum nur 870 Gramm Propangas pro Stunde verbrennen:
870 Gramm x 3 = 2,6 Kilo CO2 (Hier wohl die erste Differenz zur Politik, damit Zahlen an die Wahrheit rücken).
…und was unsere Politiker daraus zaubern:
Die Grünen leiten allein aus der oben genannten Formel bereits 3,5 kg ab??? Wir empfehlen Nachhilfe in Mathe! Wer falsch weiterrechnet, kommt auch woanders an. Die Grünen berechnen alleine in Berlin die Heizpilze in Summe mit einem Verbrauch von 10.000 Tonnen CO2.
Und hier Grundlagen der Mathematik:
In Berlin wurden im Jahre 2007 (lt. DVFG) 2.911 Tonnen Flaschen-Propan-Gas abgefüllt (das beinhaltet allerdings auch den Propangas-Verbrauch aller Campern, Restaurants, Dönerbuden, Dachdeckern, Handwerkern etc…).
Wenn wir nun annehmen, alle 2.911 Tonnen würden wirklich nicht nur abgefüllt, sondern dazu auch noch in Gänze verbraucht, ergäbe sich daraus:
2.911 x 3 = 8.733 Tonnen C02
Lt. Angaben der Grünen übersteigt jedoch der Gasverbrauch sämtlicher Heizpilze in Berlin den Gesamtverbrauch aller Branchen der Hauptstadt.
Um es nun ganz verrückt zu machen:
In Berlin wurden 20 Millionen Tonnen CO2 verbraucht (lt. Statistisches Bundesamt Bericht 2007). Angenommen, dass tatsächlich 8.733 Tonnen CO2 nur den Heizpilzen zuzurechnen wären, würden diese am Gesamtverbrauch einen Anteil von 0,043% einnehmen.
Fazit: Es ist wünschenswert, dass sich Politiker näher an der Wahrheit bewegen, da ihre meinungsbildenden falschen Angaben nicht nur die Gastronomie- und Tourismusbranche negativ beeinflussen.
Wahrheit oder Politik? Wie so oft lassen sich auch hier nur Aktionismus und ewige Profilierungssucht erkennen! Aber hier sind die Fakten, und lasst bitte diese auch sprechen.
Es ist wirklich alles für jeden nachzulesen!
Es grüßt euch
Michael Schulz
schulz@heizpilze.de
Quellen:
N-TV
http://www.n-tv.de/1064852.html
Chemische Formel: (Nur ein Auszug – steht allerdings auch in jedem Grundlagenbuch der Chemie!)
http://books.google.de/books?id=AZbSxUgQhqcC&pg=PA153&lpg=PA153&dq=propangas+co2&source=web&ots=wFVIq6GE8E&sig=ENo_3BsbeuKLdlEWleFy4s9KrBU&hl=de&sa=X&oi=book_result&resnum=8&ct=result
Deutscher Verband Flüssiggas e.V.
http://www.dvfg.de/de/infothek/fakten/absatz-nach-bl.html
Heizpilzbeispiel:
http://www.heizpilze.de/burny_heizpilz_13kw_eco_edelstahl.htm
Politische Beiträge:
Beitrag-Grüne:
http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/klima/dok/204/204006.heizpilze_heizen_das_klima_an.html
und diese Inhalte sind leider mannigfach im Netz adaptiert worden.
Short-News:
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=668047