Archive for November, 2007

Ich glaube, in Norwegen werden jetzt die Männer diskrimminiert

Donnerstag, November 29th, 2007

Von 2008 an gilt für norwegische Unternehmen eine gesetzlich festgelegte Frauenquote: vierzig Prozent weibliche Mitglieder im Aufsichtsrat sind vorgeschrieben – sonst droht die Zwangsauflösung. Wenn nun für eine Position keine wirklich qualifizierte Frau gefunden wird, wohl aber ein Mann, wird der dennoch nicht berufen. Das kann man getrost diskrimminierend nennen.

P.S. In den USA geht es auch ohne staatliche Kontrolle: Dort sind Frauen auch ohne Quote häufiger auf der Management-Ebene zu finden, als in Europa. Unter den ersten zehn der hundert mächtigsten Frauen der Welt, die die Zeitschrift „Forbes“ jedes Jahr kürt, gibt es sechs Geschäftsfrauen. Vier davon arbeiten in amerikanischen Unternehmen.

Geil

Samstag, November 24th, 2007

Auf vielfachen Wunsch unserer Leserinnen und Leser erhöhen wir jetzt den Sexfaktor bei Libertas Cara:

Nackt

Bitte sehr!

(Bildquelle)

Der Abschied des Franz Müntefering wirkte etwas albern auf mich

Donnerstag, November 22nd, 2007

Der Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, Franz Müntefering, trat zurück. Er sagte, aus privaten Gründen. Weil seine Frau krebskrank ist und er sich um sie kümmern will.
Dann bekam er von Frau Merkel einen roten Fußball geschenkt und dribbelte damit um den Kabinettstisch im Bundeskanzleramt. Er sah dabei aus, wie ein große alter übermütiger Junge. Diese Inszenierung paßte so wenig zur Begründung seines Rücktritts. Sie wirkte etwas albern.

Immer öfter werde ich zu einem "Winterempfang" eingeladen. Was aber ist ein "Winterempfang" eigentlich?

Mittwoch, November 21st, 2007

Ja, wirklich, heute schon wieder ein Winterempfang. “Wir geben uns die Ehre, Sie einzuladen…” Ich frage mich nur: Zu welchem Anlass werde ich eingeladen? Der Winter beginnt erst in vier Wochen. Jetzt beginnt allenfalls die Vorweihnachtszeit. Zu einem weihnachtlichen oder vorweihnachtlichen Empfang oder zu Adventsessen würde ich ja kommen, ohne nachzufragen. Aber zu einem Winteressen? Ich weiß nicht…

Was ist die Entschuldigung des Herrn Thierse wert?

Freitag, November 16th, 2007

Herr Thierse hat doch gesagt, was er gesagt hat. Und er hat es sagen wollen. Er wollte Helmut Kohl offenbar unterstellen, dass er Mitschuld am Selbstmord seiner Gattin trägt. Das haben schon viele linke Politiker und Journalisten getan. Allen voran Kollegen vom “Stern”.
Wenn Herr Thierse diese infame Unterstellung, diese miese Beleidigung also ohnehin zum Repertoire seiner persönlichen Meinungen zählt, worauf einiges hindeutet, dann ist seine Entschuldigung wertlos. Noch schlimmer: Sie wirkt wie eine nachegschobene Heuchelei.

Warum ich gegen Euren Streik bin, Lokführer!

Donnerstag, November 15th, 2007

Ihr seid eine kleine Truppe und legt das ganze Land lahm. 3000 gegen 80 Millionen. Ihr streikt, weil Ihr wißt, dass die Bahn das Rückrat unseres Lebens ist. Die Waggons fahren im Takt der Fließbänder. Ohne Waggons keine Produktion, ohne Prodktion keine Versorgung.
Euer Streik ist wie ein Streik im Wasserwerk. Nur dass der Wasserwerker den Wasserhahn nicht abdrehen darf, um seine Forderung nach mehr Lohn zu unterstreichen. Das wäre Erpressung und ist verboten. Euer Streik, Lokführer, ist auch eine Erpressung.

Altkanzler Schröder kassiert 100 000 Euro für die Agenda 2010

Dienstag, November 6th, 2007

Er wurde am Montag abend in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz mit dem Europäischen Elite-Mittelstandspreis 2007 ausgezeichnet. (Preisgeld: 100 000 Euro). Er wurde dafür ausgezeichnet, dass er die “Agenda 2010″ vertrat und verteidigte.

Unter Agenda 2010 verstehen wir ein Bündel von Reform-Gesetzen.

Ich frage mich: Kann ein Bundeskanzler dafür, dass er mit der Macht seines Amtes Gesetze anschob, die dann vom Bundestag verabschiedet wurden, kann dieser Bundeskanzler, wenn er denn nicht mehr im Amt ist, dafür als Privatperson 100 000 Euro kassieren?

Ich dachte, das wäre unmöglich.

Der Zynismus des René Obermann

Montag, November 5th, 2007

Telekom-Chef Obermann erklärte öffentlich seine junge große Liebe zu Maybritt Illner.
Nun mußte er noch ein Wort zu der Frau sagen, mit der er seit 15 Jahren verheiratet ist und mit der er zwei Kinder hat.
Und er sagte: “Meine Frau und ich haben uns in beiderseitigem Einvernehmen getrennt.”
So wird eine Kündigung formuliert, ein Rauswurf.
Wie zynisch klingt es, wenn ein Mann mit diesen Worten auch die Trennung von der Ehefrau bekannt gibt.