Heute soll es beginnen: Mein Leben ohne Spiegel Online. Die Berichterstattung dieses großen Onlineportals wurde seit Monaten immer unerträglicher. In den letzten Tagen reichte es mir, die Teaser auf der Startseite zu lesen, schon kamen Zweifel an der Zweistelligkeit des IQs der Redakteure auf. (Das soll keine Beleidigung sein: Ich plädiere so für die Dummheit der Redakteure, da ich nicht glaube, dass sie bewusst Falschinformationen verbreiten und Meinungen als Tatsachen verkaufen. Das wäre ja am Ende gar strafbar. Darüber will ich ja gar nicht nachdenken…)
Nun mag die niedrige Frustrationsschwelle auch einem stressigen Alltag entspringen, doch bin ich der Überzeugung, dass jedes Kreisblättchen des SPD-Ortsverbandes gescheiteren Journalismus bieten kann als Spiegel Online. Gut, sprachlich ist der Spiegel wohl immer noch besser. Das schon.
Nun endlich habe ich Spiegel Online aus der Bookmark-Leiste meines Browsers und der Sidebar von Libertas Cara gelöscht. In Zukunft informiere ich mich mit schnellem Klick bei der Welt, der FAZ, der Süddeutschen und der Zeit.
Soll es linker sein, kann ich die taz lesen. Soll es unterhaltsamer sein, die B.Z. oder die Bild.
Hach, Freunde, das Leben ist lebenswert…
Tags: Berichterstattung, FAZ, Journalismus, SPD, Spiegel, Süddeutsche, taz, Zeit


Ich kann das nachvollziehen, mich beschäftigen z.Zt. ähnliche Überlegungen. Man muss zwar sagen, dass die Überschriften und “Teaser” oft nichts mit den Beiträgen selbst zu tun haben, aber die Auswahl lässt mittlerweile eine Manipulationsabsicht erkennen.
Mal sehen, ob ich es schaffe, deiner Konsequenz zu folgen. Du hast den Ausschlag gegeben, dass ich es ab heute mal versuche.
Vor ungefähr einem Monat habe ich genau das auch getan. Ich kann nicht sagen, daß mir seitdem irgendetwas fehlte. Nur bemerke ich, daß ich mittlerweile auch andere Periodika kritischer sehe. Fehlt mir der Große Buhmann?
[...] endgültiger Verzicht auf Spiegel Online, hat die Süddeutsche in mein Blickfeld gerückt. Gut [...]