Die Business Week bewegt, welche Auswirkungen die Wahl Sarah Palins auf die Wahrnehmung der Geschlechterollen hätte. Mich bewegt das auch. Ist Sarah Palin – so wie vorher schon Ursula von der Leyen – der lebende Beweis dafür, dass es eine Diskussion der Geschlechterrollen nicht mehr geben muss? Dass Frauen endlich angekommen sind? Dass Familie und Karriere sich eben doch nicht gegenseitig ausschließen?
5 Kinder, aber Palin ist trotzdem Gouverneurin. 7 Kinder, aber Frau von der Leyen ist Bundesministerin. Beide legen Wert darauf, ganz normale Mütter zu sein. Sarah Palin bezeichnet sich selbst als „Hockey-Mum”. Ursula von der Leyen betont gerne, dass sie natürlich auch mal „einen Nachmittag auf dem Reiterhof” verbringe. Selten vorher habe ich so etwas Lächerliches gehört. Und selten wird derart alberner Unsinn von den Medien mit so großer Begeisterung reproduziert. (weiterlesen…)