Archive for Januar, 2009

Endlich: Der Weltfrieden!

Samstag, Januar 24th, 2009

Dank Bild:

Sie kommen nach Hause und SIE ist schlecht gelaunt. Lassen Sie sich Ihre gute Laune keinesfalls vermiesen. Packen Sie sie mit beiden Händen. Drücken Sie sie an die Wand. Sehen Sie ihr tief in die Augen. Dann küssen Sie sie und legen den Grundstein für eine Runde Probleme wegsexen. Manchmal brauchen Frauen die harte Nummer. Und am Ende wird immer alles gut.

So einfach ist das.

Sind wir wirklich dieser Papst?

Samstag, Januar 24th, 2009

Der Papst hat die Exkommunikation von vier “Traditionalisten-Bischöfen” aufgehoben. Es soll ein Zeichen des guten Willens gegenüber den erzkonservativen Kirchenspaltern sein, die von Erzbischof Marcel Lefebvre geweiht worden waren. “Der Papst hoffe nach diesem Schritt auf eine rasche und vollständige Versöhnung und Wiederherstellung der vollen Gemeinschaft.” heißt es in einer Mitteilung der KNA.

Der Schritt des Papstes ist erstaunlich – weiß Benedikt XVI. doch sonst sehr wohl, dass der Einheit um jeden Preis, die Glaubwürdigkeit, die rechte Lehre, vorzuziehen ist.

Seine Entscheidung, den reaktionären Kräften der Kirche entgegenzukommen ist nicht nur theologisch sehr fragwürdig – wirklich erschreckend wird die Entscheidung des Kirchenoberhauptes, wenn man die rehabilitierten Priester genauer betrachtet:

Unter ihnen ist auch der Brite Richard Williamson, der wiederholt das volle Ausmaß des Völkermords an den Juden während des Nationalsozialismus leugnete. So hatte er zuletzt am Mittwoch im schwedischen Fernsehen gesagt: „Ich glaube, dass es keine Gaskammern gegeben hat.“ Zudem behauptete er, in den deutschen Konzentrationslagern seien nicht sechs Millionen Juden getötet worden, sondern lediglich bis zu 300.000.

Wir sind Papst? – Schön wäre es! Dieser Papst bin ich bestimmt nicht!

„Der Krieg ist immer furchtbar, kriminell, tobt blindwütig. Warum muss man all seinen Greueln noch die Lüge hinzufügen?“

Samstag, Januar 24th, 2009

Ein unbedingt lesenswerter Artikel von Bernard-Henri Lévy zum Krieg in Gaza findet sich in der heutigen FAZ.

Zwei Ausschnitte:

„Nichts rechtfertigt den Tod eines Kindes“, sagt Asaf, der Anfang dreißig ist, in New York ein Restaurant hat und seinen Reservedienst als Pilot eines Cobra-Hubschraubers versieht. „Wenn ich sehe, dass ich bei meinem Einsatz statt eines militärischen Ziels auch Zivilisten treffen könnte, breche ich die Mission ab und kehre zum Stützpunkt zurück.“

Ich habe Asaf aufgefordert zu beweisen, was er da sagt. So kommt es, dass ich mich in Palmachim wiederfinde, dem Allerheiligsten der israelischen Militärtechnologie. Hier wurden die Antiraketenraketen Arrow getestet. Nun sehe ich hier Asafs Bordvideoaufnahmen. Ich höre seinen Funkverkehr vom 3. Januar, in dem man ihm befiehlt umzukehren, weil sein Ziel, der Terrorist, von einem Kind begleitet wird. Ich sehe vier dieser unglaublichen Filme, auf denen bereits abgefeuerte Raketen auf ein braches Feld umgelenkt werden, weil im letzten Moment ein Zivilist im Bildschirm erscheint oder das anvisierte Auto in die Tiefgarage eines Hauses fährt, dessen Bewohner nicht gewarnt wurden.

Ich ahne, dass nicht alle dieselben Skrupel haben wie Asaf, wie soll man sonst die viel zu zahlreichen und völlig unakzeptablen Blutbäder erklären? Aber dass es in den israelischen Streitkräften einen Asaf gibt und dass deren Richtlinien seine Haltung eher stützen, dass Asaf nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist, darauf hinzuweisen ist wichtig, weil es dem Klischee zuwiderläuft, nach dem diese Armee ein Haufen von Schlägertypen sei, die nur auf Frauen und Greise losgehen.

[...]

Ein anderes Gerücht, dessen Unwahrheit ich selbst sehen konnte, war das von der humanitären Blockade. Ich erwähne jetzt nicht das Beispiel des Shiba-Krankenhauses in Tel Aviv, in dem siebzig Prozent der Patienten Palästinenser sind, wie mir der stellvertretende Leiter Raphi Walden sagt. Ich gehe nicht auf die Fälle der von der israelischen Armee versehentlich beschossenen Krankenwagen ein, die von dem Gesundheitsministerium der Hamas daran gehindert wurden, ins Soroka-Krankenhaus nach Beer Sheba zu fahren. Die entscheidende Information erhalte ich am 14. Januar am Kontrollpunkt von Kerem Shalom, im Süden des Gazastreifens. Jeden Tag passieren ihn Hunderte Lastwagen, genau beobachtet von Vertretern der Nichtregierungsorganisationen: Mehl, Medikamente, Babynahrung, Decken.

Nichts, niemand, schon gar nicht ein humanitäres Pflaster kann das Leid einer Familie lindern, in der jemand ums Leben kam. Aber die Fakten sind die Fakten: Mehr als zwanzigtausend Tonnen sind unter der Schirmherrschaft der Unicef oder des World Food Program nach Gaza geliefert worden, seit der Militäreinsatz begann. Oberst Jehuda Wintraub, in einem anderen Leben Autor einer Dissertation über Chrétien de Troyes und nun mit sechzig in der Koordination der Hilfe tätig, sagt es am treffendsten: „Der Krieg ist immer furchtbar, kriminell, tobt blindwütig. Warum muss man all seinen Greueln noch die Lüge hinzufügen?“

Zwischenruf in den Obama-Jubel

Freitag, Januar 23rd, 2009

Mich fasziniert die Berichterstattung über den neuen Präsidenten der USA, Barak Obama.- Der Jubel will einfach nicht nachlassen. Was Obama auch tut und läßt, es wird in der deutschen Presse als richtig und großartig wahrgenommen. Dazu gehört auch sein persönlicher Auftritt gemeinsam mit seiner Frau. In der BILD stand: “Im weißen Haus wohnt jetzt ein Liebespaar!” Impliziert diese Beschreibung, dass sich die Bushs nicht geliebt haben? Im übrigen bin ich nicht der Meinung, dass Frau Obama hübscher ist, als Laura Bush. Eher im Gegenteil. George Bush, der acht Jahre lang als Präsident die USA regierte, sieht fast so gut aus wie Paul Newman und wurde nie dafür gelobt. Die Einseitigkeit der Berichterstattung über alles, was sich in den USA ereignet, sprengt jeden Maßstab und betrifft auch noch das kleinste Detail.

Ich freue mich auf Obama als 44. Präsidenten der USA. Die Lobhudelei der deutschen Presse ist mir aber peinlich

Dienstag, Januar 20th, 2009

Fast acht Jahre lang ist die deutsche Öffentlichkeit den Amerikanern an die Kehle gesprungen. Präsident Bush wurde pausenlos diffamiert und kriminalisiert. Und jetzt plötzlich brechen wir in Tränen der Rührung aus, nur weil ein neuer Präsident gewählt wurde? dpa schrieb heute, Obama habe nach seiner Vereidigung eine mitreißende Rede gehalten. Das hat er nicht getan. Er hat einfach nur eine Rede gehalten, die war gut, aber nicht sehr besonders. Ich freue mich sehr auf den neuen Präsidenten, ich weiß aber, dass er nicht viel ändern kann, denn die Konflikte der Welt sind die selben geblieben, mit denen auch Bush hat fertig werden müssen. Wie gesagt, es ist mir peinlich, dass Obama ausgerechnet hier in Deutschland mit so viel vorauseilendem Lob bedacht wird, hier, wo man mit Amerika so lange so hart abgrechnet hat.

Zu Ende gedacht

Samstag, Januar 17th, 2009

Früher brauchten die Menschen keine lange Ausbildung, um Kinder zu kriegen. Heutzutage geht man das Ganze vielleicht etwas zu methodisch an. Europäer wollen erst eine Karriere, dann einen Zweitwagen, dann ein Haus mit Kamin und Fußbodenheizung und einen Golden Retriever und dann vielleicht ein Kleinkind mit Hybridantrieb. Vom Umweltgesichtspunkt her sind Kinder nur schwer zu rechtfertigen, ihre CO2-Bilanz ist verheerend, ihre Abgaswerte sind kritisch, und gerade jüngere Kinder müssten eigentlich mit einem Lärmschutzwall umgeben werden. Immerhin denkt die Europäische Kommission darüber nach, Produktionsanreize für die Herstellung neuer Europäer zu schaffen, etwa durch eine Abwrackprämie für Altkinder.

(Zippert zappt)

Wie war das möglich? Die Polizei tritt in Duisburg die Tür einer Privatwohnung ein, um zwei Israel-Fahnen vom Balkon der Wohnung zu entfernen…

Dienstag, Januar 13th, 2009

Ja, so ist es am vergangenen Sonnabend geschehen. Und die Polizeiführung hat diese Tat auch noch gerechtfertigt. Vor dem Haus, aus dem die Fahnen hingen, war eine Demonstration gegen Israel ins Stocken geraten, die Fahnen waren von Islamisten mit Eiern beworfen worden. Jetzt hätte doch die Polizei die Fahnen und den Besitzer der Fahnen schützen müssen. Stattdessen trat sie dem Besitzer die Tür ein und nahm ihm die Fahnen weg. Aus Angst vor den Islamisten? Und würden die Beamten auch einen Juden von seinem Balkon entfernen, weil der arabische Mob auf der Straße Eier nach ihm wirft? Es ist unglaublich, was in Duisburg geschehen ist. Und noch unglaublicher, dass dieses perverse Verhalten der Polizei bisher keine Konsequenzen nach sich zog.

Verschweigen die deutschen Medien gezielt die Raketenangriffe auf Israel?

Montag, Januar 12th, 2009

Seit heute morgen haben palästinensische Terroristen der “Hamas” bereits mindestens 24 Raketen aus dem Gaza-Streifen heraus auf Ashkelon, Be’er Sheva, Ofakim, Sderot und diverse Gemeinden im westlichen Negev abgeschossen. Davon wird in den deutschen Medien aber nicht berichtet. Hier kann man lediglich erfahren, wie der Vormarsch der israelischen Armee auf Gaza-Stadt vorangeht und wie viele Tote es dabei gibt. Ist diese EInseitigkeit der Berichterstattung gewollt? Wird absichtlich unterschlagen, dass Israel in Gaza einmarschiert, um die Raketen-Abschüsse zu stoppen und aus keinem anderen Grund? Wird absichtlich verschwiegen, dass in den vergangenen drei Jahren insgesamt 6000 Raketen auf Israel neidergegangen sind, nachdem Israel den Gaza-Streifen komplett geräumt hatte?

Die UNO spielt ein böses Spiel mit Israel

Freitag, Januar 9th, 2009

Drei Jahre lang gingen insgesamt 6000 Raketen auf Israel nieder. Sie wurden von Mitgliedern der radikalislamischen Hamas abgefeuert, die sich im Gaza-Streifen an die Macht putschte. Die UNO schwieg, drei jahre und 6000 Raketen lang. Jetzt, da Israel versucht, mit seinen Streitkräften die Abschussrampen der Hamas zu zerstören, da fordern die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates (mit Ausnahme der USA) “ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen”. Das ist nicht mehr nur parteiisch, das ist niederträchtig.