Gestern erst wurde das “Temperatursteigung-Begrenzungs-Gesetz” verabschiedet, heute schon legen die Staats- und Regierungschefs nach: Nach Meldungen aus gewöhnlich gut informierten Kreisen, haben sie sich in der vergangenen Nacht darauf geeinigt, dass die Temperaturen jeden Winter ab 2013 “mindestens vier Wochen lang deutlich unter Null liegen müssen”. Der darbenden Wintersportindustrie soll so auf die Beinde geholfen werden.
Auch klare Regelungen für die internationalen Regengüsse scheinen beschlossene Sache zu sein. Angela Merkel sagte dazu gegenüber Libertas Cara: “Wir können nicht länger zulassen, dass die nassen Länder sich auf Kosten der trockenen Länder beregnen lassen. Die Vertrauenskrise bei den Wolken hat außerdem dazu geführt, dass einige von ihnen riesige Wassermengen speichern und nicht bereit sind zu regnen. Wir überlegen deshalb die Nimbostratus-Wolken vorübergehend zu verstaatlichen.”
Noch unklar ist, ob die Anregung Obamas zu neuen Windbeschränkungen durchkommt: Der US-Präsident schlug vor, Stürme und Orkanböen bis 2020 auf drei Winde pro Jahr in jedem Land zu begrenzen und sie dann bis 2040 ganz zu verbieten. Seine Begründung: “Die machen immer so viel kaputt! Und am Ende behaupten alle, die Amis wären es gewesen.”
Obamas Vorstoß ist nicht unumstritten. Führende Grünenpolitiker sehen die Gefahr, dass dieses Sturmverbot nur der Einstieg sei, um eine Verbotsinfrastruktur für Winde insgesamt zu schaffen. “Was wird dann aus unseren Windparks in der Nordsee?” sorgt sich Renate Künast. Eine Sonnenpflicht in den Ferien fände sie dagegen “ganz prima” und fügt lachend hinzu: “Dann müsste der Stuerzahler auch nicht mehr die Solariumsbesuche von Sigmar Gabriel bezahlen.”
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Dieser Artikel wäre als Kommentar zu einem der üblichen Berichte des Kasperltheaters wunderbar. Schade, dass er hier verschwendet wird.